Schreinerei 2.0

Schreinerei 2.0

Berichte

Schreinerei 2.0

Esmee Stadie, Sekretariat

15. Oktober 2020

Digitale Werkzeuge für den richtigen Flow
– im Büro und in der Werkstatt

Da Du gerade hier auf unserem Blog bist und diese Zeilen liest, nutzt Du bereits eines unserer „neuen“ digitalen Werkzeuge, mit deren Hilfe wir kommunizieren. Mit Kunden, Lieferanten und mit Interessierten. Wozu zählst Du Dich?

Kleine Anmerkung: Im Verlauf dieses und des nächsten Artikels werden wir vermehrt englische Begriffe verwenden. Das lässt sich nicht verhindern, denn Vieles lässt sich einfach nicht sinnvoll ins Deutsche übersetzen. Im Gegenteil, oftmals verbinden wir mit dem englischen Begriff eindeutiger gewisse Funktionen – z.B. die App oder die Arbeitsweise – als mit der entsprechenden deutschen Übersetzung. Das Internet als internationaler Raum spricht einfach Englisch.

Eins noch vorweg: Wir setzen externe Links ein, wobei wir darauf hinweisen müssen, dass es sich dabei um unbezahlte Werbung handelt. Die Bilder wurden uns freundlicherweise von unseren Partnern zur Verfügung gestellt.

Im ersten Teil dieser Blogserie nehmen wir Dich mit hinter die Kulissen und zeigen Dir, was wir getan haben, um unsere internen Prozesse effizienter zu gestalten. Dem voran geht oft eine lange Evaluierungszeit. Was wir hier zeigen ist ein Beispiel, was für uns gut funktioniert und sich eingespielt hat. Für Dich kann etwas anderes passend sein und deinen Workflow verbessern.

Wenn Du mal hören möchtest, wie unser Chef Mario Engelhardt aus dem Nähkästchen plaudert, empfehle ich Dir die Podcasts Wir lieben Handwerk.digital von OpenHandwerk, sowie Mission Mittelstand von Matthias Aumann.

Baumappe, Zeitkonto, Telefonnotizen – was geht alles online?

Erstmal so grob: Alles, was wir physisch nicht brauchen. Telefonnotizen zum Beispiel. Anstatt zig kleiner Zettel weiterzurreichen, nutzen wir eine App, die man auch im Browser öffnen kann, um Notizen zu hinterlegen. Der Vorteil daran ist, dass unser Chef auch von unterwegs auf diese Notizen zugreifen und gegebenenfalls direkt reagieren kann.

Ein weiteres Kriterium für die Digitalisierung einiger Arbeitsschritte ist die Verfügbarkeit überall und jederzeit. Wir führen auch Baustellenberichte digital und machen diese Informationen allen Teammitgliedern zugänglich. So wissen wir spätestens am nächsten Morgen, wo wir ansetzen müssen. Ein Kollege fällt wegen Krankheit aus? Kein Problem, denn durch seine Notizen kann der nächste Kollege das Projekt nahtlos weiterführen.

MemoMeister

Die Nutzung des Dienstes von MemoMeister – der digitalen Bau­stel­len­mappe – ist für uns vor allem ein Mittel zur Visualisierung. Die hinterlegten Informationen dienen uns unter anderem zum Abgleich des Arbeitsverlaufes. Es kann so besser abgeschätzt werden, wie lange das jeweilige Projekt tatsächlich noch in den einzelnen Fertigungsschritten benötigt. Auch hier gilt: Was zunächst kompliziert wirkt, birgt das Potential, ordentlich Zeit einzusparen. Alles ist eine Sache der Gewohnheit.

Außerdem haben wir die Möglichkeit unseren Kunden einen Report zur Verfügung zu stellen. Dieser besteht aus einem Link, über dessen Nutzung sie einen Einblick in den aktuellen Stand ihres Projektes haben. Das ist spannend, praktisch und wirkt sich positiv auf die Kundenbindung aus. Tatsächlich bietet der Report die Möglichkeit, dass Kunden aktiv(er) am Prozess beteiligt sind. Wir erhalten regelmäßig Lob, Anregung und Fragen zu den Projekten, worauf wir wiederum zügiger antworten können. Wir kümmern uns – und das bleibt positiv in Erinnerung.

Zentraler Baustein

Den meisten Platz in unserer digitalen Werkzeugtasche nimmt OpenHandwerk ein. Diese Software hat es sich zum Ziel gesetzt, so viele Aufgaben für Handwerksbetriebe wie möglich zu bündeln. Alles, was wir für einen Auftrag brauchen wird dort gespeichert – gemäß der Datenschutz-Grundverordnung natürlich! – und kann von den Kollegen entsprechend ihrer Freigabe eingesehen werden. Das reicht von Kontaktdaten über Stundenerfassung und Lieferantenpflege bis zur Nachkalkulation. Unser Ziel ist es dabei, alles an einem zentralen Ort zu haben. Mit OpenHandwerk kommen wir dem schon sehr nahe.

OpenHandwerk

Aber Möbel können wir nicht digitalisieren. Oder?

Nein und ja! Natürlich wollen wir, dass bei Dir bald ein echtes maßgefertigtes Möbelstück aus Massivholz ganz nach Deinen Wünschen steht, aber gerade in letzter Zeit haben wir alle persönlich miterlebt, wo die Kaufentscheidung immer häufiger fällt: Zuhause auf dem Sofa, mit Tablet oder Laptop auf dem Schoß.

Also war es Zeit für ein weiteres Tool: Der Möbelplaner. Über unsere Website haben Interessierte die Möglichkeit anhand der Daten, die ihnen zur Verfügung stehen, schon mal nach Lust und Laune ihren Schrank zu gestalten. Auch Samstagnacht oder Sonntag nach dem Frühstück. Anhand der übermittelten Daten kommen wir dann mit den Kunden ins Gespräch und sorgen dafür, dass sie das Möbelstück bekommen, das sie möchten.

Fakt ist: Der kurze Weg ist genau ein Mausklick. Der Konfigurator nimmt mit seiner intuitiven Bedienung und der ständigen Verfügbarkeit auch die Hürde, den Kontakt zu uns herzustellen. Wir erfahren, was sich der Kunde vorstellt und können beratend zur Seite stehen. Andererseits konnte er mit diesem Tool bereits einmal seinen Wunsch visualisieren  – was ihn wiederum darin bestärkt das Möbelstück in die Tat umzusetzen.

Hier geht’s zum Möbelplaner

Die digitale Werkstatt

Wie schon im Titel angekündigt, haben die Veränderungen auch vor der Werkstatt nicht halt gemacht. Auch wenn die Maßnahmen dort nicht gleich ins Auge fallen und wir noch immer mit einer echten Kreissäge echtes Holz zuschneiden. Aber allein die Arbeitsvorbereitung, also das Zeichnen der Werkstücke, findet digital im CAD-Programm Pytha statt. Die Daten werden schließlich vom Computer an die CNC übergeben. Noch analoge Unterlagen, wie bspw. die Holzlisten (übrigens aus Pytha heraus generiert), verfügen je Auftrag über QR-Codes, die das Wiederfinden im System erleichtern.

Hoffentlich konnten wir Dir mit diesem Artikel auch ein Stück weit helfen. Uns ist wichtig, dass wir Dir einen Einblick in die Methoden geben konnten, die wir für uns bisher erarbeitet haben. Hast Du auch schon Prozesse für Dich oder Dein Unternehmen digitalisiert? Schreib uns gern dazu eine Mail oder Nachricht in den sozialen Netzwerken.

Tag des Handwerks 2020

Tag des Handwerks 2020

Veranstaltung

Tag des Handwerks 2020

Esmee Stadie, Sekretariat
19. September 2020
​Wir lieben Handwerk – und das wird mit dem Tag des Handwerks gefeiert. Zusammen mit weiteren ca. 5,5 Mio Handwerkerinnen und Handwerkern in 130 handwerklichen Berufen.

Seit 10 Jahren ruft der Zentralverband des Deutschen Handwerks den Tag des Handwerks aus und macht mit verschiedenen Aktionen auf seine Mitglieder und die Berufe aufmerksam.

Natürlich feiern auch wir in der Engelhardt Möbelschreinerei. Und das eigentlich jeden Tag. Einfach weil wir lieben, was wir tun.

Mittlerweile sind wir 14 Kolleginnen und Kollegen, davon fünf Auszubildende im ersten und zweiten Lehrjahr. Ausbildung wurde hier schon immer groß geschrieben, denn es gibt doch nichts Schöneres, als die eigene Leidenschaft weiterzugeben. Auch die feiern wir heute, die jungen Menschen, die das Handwerk in Zukunft mitgestalten werden.

Apropos Zukunft: Die hat mittlerweile auch in digitaler Form Einzug in die traditionellen Berufe gehalten. Unsere Tischler meistern täglich die hohen Anforderungen an Material und Technik um hochwertige, langlebige und vor allem schöne Werkstücke zu schaffen. Als moderne Möbelschreinerei bedienen wir uns traditioneller Fertigungstechniken, sowie maschinengestützten Verfahren. Professionelles Handwerk wird ergänzt durch präzise CNC-Technik.

Für spannende Einblicke in unseren Arbeitsalltag folgt uns gern auf Instagram und Facebook. Dort zeigen wir Dir Produktionsschritte der Projekte und vieles mehr. Du kannst auch mit uns feiern, wenn wir wieder ein Wahnsinns-Projekt abgeschlossen haben und unsere Erfolgs-Glocke geläutet wird. Es gibt einfach viel zu berichten aus der Werkstatt. Sei mit dabei und lass Dich von unserer Liebe zu Holz und Handwerk anstecken!

Für Deine Ideen, Anregungen und Projekte stehen wir Dir gern zur Seite. Schreib uns einfach eine Mail, greif zum Telefon oder melde Dich auf einem unserer Social-Media-Kanäle bei uns. Wir freuen uns von Dir zu hören!

PS: wir suchen immer noch Tischlergesellen und -meister, die mit uns das Handwerk rocken wollen! Du fühlst Dich angesprochen? Dann nichts wie los und schreib uns einfach eine Email an: bewerbung@moebelschreinerei-engelhardt.de.

Mein Praktikum

Mein Praktikum

Praktikum

Mein Praktikum in der Möbelschreinerei Engelhardt

Cristina Clarenbach, Praktikantin
18. Juni 2020

Hallo, mein Name ist Cristina und ich habe im Februar 2020 ein dreiwöchiges Praktikum in der Möbelschreinerei Engelhardt gemacht. Ich möchte Euch hier einen kleinen Einblick geben:

Ein Arbeitstag begann am frühen Morgen um 6:45 Uhr. Am ersten Tag wurde ich freundlich empfangen und habe mich dem Team vorgestellt. Ich habe sofort gemerkt, dass hier ein offener und freundlicher Umgang herrscht. Nach einer kurzen Besprechung gingen alle an ihre Arbeit und ich wurde von Anfang an mit eingeteilt und durfte mithelfen. In den kommenden Tagen gehörten leimen, schleifen und die Schreiner bei ihren Aufträgen zu unterstützen zu meinen Aufgaben. Ganz am Anfang haben wir begonnen Tresen für ein Schiff zu bauen. Zuerst wurden die Tresen am Computer in 3D geplant. Nachdem die wir die einzelnen Teile geschliffen und mit Beschlägen verleimt hatten, wurden die Bauteile an der CNC gefräst und anschließend ein Korpus zu Probe aufgebaut.

Für mich sehr spannend an dem Praktikum war auch, dass ich immer einem anderen Schreiner zuschauen und helfen durfte. So konnte ich ganz unterschiedliche Aufträge und Arbeitsgänge erleben.

Neben den Tresen wurden zum Beispiel noch zwei Badezimmerschränke gefertigt. Zuerst wurde das Holz zugeschnitten und zu großen Platten verleimt. Ich durfte den überschüssigen Leim abspachteln und danach beim Schleifen helfen. Anschließend wurden aus den Platten die entsprechenden Bauteile geschnitten und die Schränke zur Probe zusammen gebaut. So konnten wir sehen, wo noch etwas verbessert werden musste. Danach haben wir die einzelnen Teile geölt. Es war interessant zu sehen, wie Stück für Stück ein Schrank entsteht.

Sehr faszinierend fand ich auch immer den Moment, als die verleimten Platten geschliffen wurden und optisch richtig schön aussahen. Zwischendurch durfte ich auch ein paar Mal mit auf Montage fahren und fertige Möbel zu den Kunden bringen und auch mit aufbauen. Als wir einen auf Maß gefertigten Kleiderschrank ausgeliefert haben und er fertig in dem Zimmer stand, war es ein tolles Gefühl!

Ein Arbeitstag ging immer wie im Flug vorbei und um 16 Uhr hatte ich Feierabend. Einen großen Teil zu meinem tollen Praktikum hat auch das Team beigetragen. Ich habe mich vom ersten Tag an sehr wohlgefühlt. Hier herrscht ein freundschaftlicher Umgang, es wird viel zusammen gelacht und so macht die Arbeit nochmal mehr Spaß. Die drei Wochen gingen so schnell vorbei und ich möchte mich hiermit abermals bei dem gesamten Team für das tolle Praktikum bedanken. Es hat unheimlich viel Spaß gemacht mit euch!

Topas-Verleihung

Topas-Verleihung

Veranstaltungen

Topas-Verleihung

Esmee Stadie, Sekretariat

18. Februar 2020

Weil die Engelhardt Möbelschreinerei für Qualität steht – auch als Arbeitgeber.

Dank der Südniedersachsenstiftung haben wir es jetzt auch schwarz auf weiß: Wir sind Top-Arbeitgeber Südniedersachsen! Am 13.02. war die Verleihung im Holbornschen Haus in Göttingen, nun hängt das Zertifikat am Eingang zur Werkstatt, für jeden sichtbar. Es erinnert an unser Motto, neue Wege zu gehen und nicht stehen zu bleiben.

Doch was bedeutet es, sich durch TOPAS zertifizieren zu lassen?

Allen voran steht der Wunsch des Arbeitgebers, eine solide und nachhaltige Personalführung zu etablieren, beziehungsweise auszubauen. Gemeinsam mit Verantwortlichen der Südniedersachsenstiftung wird der Ist-Zustand ermittelt, auf dessen Grundlage „individuell passgenaue Lösungsansätze rund um die Themen Mitarbeiterbindung und -findung“ entwickelt werden.

TOPAS bietet dazu Workshops und Seminare an, die thematisch und zeitlich verschieden sind, und die jeder Arbeitgeber nach seinen Bedürfnissen frei wählen kann. Zwei Teilnahmen sind für die Zertifizierung jedoch Pflicht. Schließlich müssen die erlernten Inhalte im Unternehmen umgesetzt werden. Dann kann die Zertifizierung zum Top-Arbeitgeber Südniedersachsen erfolgen.

War es das dann schon?

— Nein, denn die Zertifizierung erfolgt alle zwei Jahre aufs Neue, währenddessen das Unternehmen weiter kontinuierlich an sich arbeitet.

Was bringt TOPAS?

Ein gutes, produktives Arbeitsklima, das mindestens durch das TOPAS-Logo auch nach außen strahlt. Es zeigt Kunden sowie potenziellen Bewerbern, dass wir ein Top-Betrieb sind, der sich nicht nur gut um seine Kunden kümmert, sondern auch um seine Mitarbeiter. Zufriedene Mitarbeiter liefern gute Arbeit und ein guter Betrieb kann mit ihnen wachsen.

Die Verleihung des Zertifikats

Die Südniedersachsenstiftung als Initiator von TOPAS lud am 13.02.2020 zur Zertifizierungsfeier nach Göttingen ein. Es kamen natürlich jene, die die Auszeichnung erhalten würden, aber auch viele, die sich für TOPAS interessierten. Es wurden Informationen und Erfahrungen ausgetauscht sowie „genetzwerkt“. Von der Engelhardt Möbelschreinerei waren natürlich unser Chef Mario und Auszubildender Sören dabei. Sören, der sich im Unternehmen auch unserem Webauftritt verschrieben hat, dokumentierte die Veranstaltung fotografisch.

Frau Schöningh, Schirmherrin von TOPAS, begrüßte die Anwesenden im Holbornschen Haus. Anschließend stellten die zukünftigen Referentinnen und Referenten das Seminarprogramm von TOPAS vor und die Bekanntmachung der neuen Top-Arbeitgeber Südniedersachsen folgte.

Eine kleine Pause zwischendrin mit kaltem und warmem Buffet verlieh den Anwesenden die Möglichkeit, das Gehörte einmal kurz sacken zu lassen, ehe es zum Hauptprogrammpunkt ging: Die offizielle Zertifizierung. 19 Unternehmen ließen sich wiederholt TOPAS zertifizieren, sechs Unternehmen erhielten die Urkunde zum ersten Mal, darunter die Engelhardt Möbelschreinerei. Die Auszeichnungen überreichte Bernhard Reuter, Landrat des Landkreises Göttingen. Schließlich wurde im historischen Hinterhof zur Fotosession aufgerufen und weiter bei Kaffee und Snacks die eigenen Netzwerke gepflegt. Zufrieden und zu Recht stolz kehrten Mario und Sören am frühen Nachmittag zurück zur Schreinerei.

Für die Engelhardt Möbelschreinerei ist TOPAS ein weiterer wertvoller Erfolg, um sich in unserer Heimat Südniedersachsen und darüber hinaus zu positionieren. Wir wollen zeigen, dass wir in allen Bereichen Qualität zum Ziel haben. Und das fängt nicht zuletzt bei unseren Mitarbeitern an.

Lange Nacht der Bewerber

Lange Nacht der Bewerber

Veranstaltungen

Lange Nacht der Bewerber

Esmee Stadie, Sekretariat

06. Januar 2020

Eigene Wege zu gehen – dafür ist die Engelhardt Möbelschreinerei bekannt. Warum also nicht auch bei der Azubi-Suche einmal Neues wagen?

So war es für uns an der Zeit, den Bewerbungsprozess für die Ausbildung des kommenden Jahres auf unsere Bedürfnisse anzupassen. Die Idee der Langen Nacht der Bewerber war geboren!

Dafür versendeten wir zum einen Einladungen an unsere Praktikanten und Bewerber aus den letzten Monaten, zum anderen fuhren wir eine Kampagne auf den Social Media Kanälen Instagram und Facebook, um so viele potenzielle Azubis wie möglich zu erreichen.

Am Freitag, den 31.01.2020 war es dann soweit: Um 20 Uhr erwartete das Team der Engelhardt Möbelschreinerei die Bewerber. Viele unterschiedliche Menschen kamen zusammen: Sowohl Jugendliche, die auf ihren Abschluss hinarbeiteten, als auch junge Erwachsene, die das trockene Studium gegen eine handfeste Lehre eintauschen wollten, konnten wir willkommen heißen. Alle hatten im Gepäck eine ordentliche Portion Neugierde und Motivation. Genauso wollten wir das!

Nach der Begrüßung aller Anwesenden führte Mario die Teilnehmer durch die Werkstatt. Hier bekamen die Bewerber einen Eindruck davon, was wir leisten können. Hobel, Schleifmaschine, Lackierraum, Kreissäge – allein die schieren Möglichkeiten nötigten den Bewerbern ergebenes Nicken ab.

Umringt von den Interessenten teilte Mario viele Informationen zur Arbeit sowie der Engelhardt Möbelschreinerei und stellte sich geduldig allen Fragen, die aus der Menge kamen.

Dann ging es weiter, denn im hinteren Teil der Werkstatt wartete der ganze Stolz der Engelhardt Möbelschreinerei auf die Teilnehmer: Das CNC-Bearbeitungszentrum aus dem Hause Biesse. Kurzfristig bereitete unser Werkstattleiter Christoph eine kleine Vorführung an der CNC vor und lies sie ein Spielbrett aus einem Stück MDF fräsen.

Zurück in der Ausstellung wurde sich bei Pizza und Getränken rege ausgetauscht, ehe alle am großen Tisch zusammen kamen. Wir hatten uns im Vorfeld von den Bewerbern 10 Fragen gewünscht, die sie uns jetzt stellen konnten. Fragen zur Ausbildung, zum Handwerk und zur Firma kamen eine nach der anderen.

Außer Mario standen schließlich auch alle anderen anwesenden Teammitglieder Rede und Antwort: „Warum wurdet ihr Tischler?“, „Was sind Eure Aufgaben hier?“, „Was waren die spannendsten Projekte für Euch?“, und dann auch: „Was ist der Unterschied zwischen Tischler und Schreiner?“

Eine Frage, die zunächst simpel erschien, führte mit ihrer Antwort tief in den Kern der Engelhardt Möbelschreinerei. Mario erklärte geduldig aber auch eindrücklich, was sich hinter der Bezeichnung und letztendlich auch dem Firmennamen verbirgt. Der Begriff „Schreiner“ findet sich vor allem im süddeutschen Raum, macht aber das Gleiche wie der Tischler. Mit der Wahl, seine Firma „Engelhardt Möbelschreinerei“ zu nennen, beabsichtigte Mario, die Eigenheiten der Firma herauszustellen: eigene Wege zu gehen, Qualität zu liefern, aber auch mit Kreativität und Gefühl an Kundenwünsche heran zu gehen. Dieses Vorgehen zeigt sich auch in dem unermüdlichen Willen, sich zu verbessern – was direkt die nächste Frage nach sich zog:
„Was für Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Tischler?“ Da waren sich alle einig: Mit einem Arbeitgeber wie Mario wird es nie langweilig und jeder Tag birgt die Möglichkeit, Neues zu lernen und über sich hinaus zu wachsen. Eben ganz gemäß der Leitlinie, eigene Wege zu gehen. Diese Fragen waren Mario besonders wichtig, denn sie verrieten so viel über die Persönlichkeit der einzelnen Teilnehmer.

Zum Abschluss hatten wir noch einen kleinen Allgemeinwissenstest vorbereitet, den die Bewerber bestreiten mussten: Mathematik, Deutschkenntnisse und räumliches Vorstellungsvermögen wurden auf den Prüfstand gestellt.

Schließlich, als alle Bewerber gegangen waren, kamen wir als Team nochmal an dem großen Tisch zusammen und besprachen, wie wir den Abend und seine Teilnehmer erlebt hatten. Wir ließen die Fragen, die Führung und die Testergebnisse Revue passieren und erklärten, welche Bewerber für uns am interessantesten waren. Wir legten unser Augenmerk darauf, welches Geschick und vor allem Motivation die Bewerber bereits mitbrachten und wie gut sie sich ins Team einfügen würden. Denn der Aspekt Persönlichkeit ist bei der Engelhardt Möbelschreinerei unglaublich wichtig.

Letztendlich steht die endgültige Entscheidung noch aus, wie viele Ausbildungsplätze wir tatsächlich vergeben, aber der Abend lieferte uns einige wertvolle Erkenntnisse. Auch diese, dass wir eine Lange Nacht der Bewerber nächstes Jahr definitiv wiederholen wollen.

Volksbank Adelebsen

Volksbank Adelebsen

Projekte

Volksbank Adelebsen

Esmee Stadie, Sekretariat

20. Januar 2020

Adelebsen im Frühjahr 2019, rund zwei Monate dauerte es von der Auftragstellung bis zu den letzten Handgriffen, um der Volksbank ein neues Gesicht zu verleihen.
Wer eine Bank saniert muss auf einiges achten: Es gilt, spezielle Vorschriften zu beachten und auch den Charakter einer Bank zu wahren. Denn wer (s)eine Bank besucht, erwartet Professionalität, nicht nur von den Mitarbeitern.

Bei diesem Bauvorhaben standen vor allem die handwerkliche Ausführung der Arbeiten, sowie der Materialmix im Fokus. Das Design war vorgegeben, aber die Kombination aus beispielsweise Kunststoff und Holz bedurften Geschick und genauestes Arbeiten.

Das Herzstück der neuen Volksbank Adelebsen ist der Tresen in der Servicehalle, wo eben jener Materialmix zum Tragen kommt. Feinstes Holz in Nussbaum ergänzt edel den strapazierfähigen Kunststoff des Korpus und verleiht ihm einen angenehm einladenden Charakter.

Weiter geht es bei den Geldautomaten, die eine maßgeschreinerte neue Einfassung ihrer Nischen bekommen haben. Dies ist auch ein schönes Beispiel, wie einzelne Gewerke Hand in Hand arbeiteten: Die gläserne Überschrift fügt sich hier perfekt ein.

Unsere Tischlerarbeiten sind noch an anderen Stellen der Volksbank zu finden: die Fertigung der kleinen Pantry-Küche, der Schreibtische und Verkleidungen zeigen das handwerkliche Können der Möbelschreinerei Engelhardt.

Glas trifft Holz trifft handwerkliches Geschick. Funktionalität und Moderne finden sich hier auch im kleinsten Detail.

Die kleine, offene Pantry-Küche macht kurze Wartezeiten angenehmer und unterstützt den Servicegedanken der Volksbank. Natürlich liegt auch hier das Augenmerk auf der perfekten Ausführung, denn ein makelloses Aussehen trägt wesentlich dazu bei, dass Kunden sich wohl- und geschätzt fühlen.